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Die Me-too-Bewegung, 50 Shades of Grey und die BDSM Community

Eine kontroversielle Podiumsdiskussion im No Limits

Die sexuelle Ausbeutung von Frauen ist nicht ein Thema stigmatisierter, gesellschaftlicher Randgruppen sondern breit, in der Mitte der Gesellschaft, präsent, bis hinauf zu den Entscheidungsträgern – das haben wir von der Me-too-Bewegung gelernt.

Diese Woche erscheint der 3. Teil von 50 Shades of Grey. Ein sensationeller Kinoerfolg trotz miserablen Drehbuchs und inferiorer schauspielerischer Leistungen – das berichten die Medien

Doch was sagen jene, die es tatsächlich wissen und jene, die damit tagtäglich Erfahrung haben?

Wer das erfahren möchte und gleichzeitig Fragen hat oder die eigene Sichtweise einbringen möchte ist herzlich eingeladen zu einer hochkarätigen Podiumsdiskussion. Sie findet im April im No Limits, Wurmbstraße 36/1 in 1120 Wien, eine Gehminute von der U-Bahn-Station Wien-Meidling, statt. Es geht um eines der brennendsten gesellschaftlichen Themen unserer Zeit.

Unsere Diskutantinnen und Diskutanten sind:

  • Dr. Katharina Turecek MSc: Expertin für angewandte Gehirnforschung und Autorin des BestsellersZum Glück mit Hirn
  • Mag. Nicole Kienzl MSc, Psychotherapeutin, Dipl. Sexualtherapeutin, Dipl. Paartherapeutin
  • Robert, Vorstand der Libertine und seit 1999 für Öffentlichkeits Aufklärung als Interessenvertreter der Szene verantwortlich
  • Christoph (Stoffl), Vorstandsmitglied der Libertine und Leiter des YoungBlood-Stammtisch für Junge und Neueinsteiger der Szene
  • zwei weitere Diskutanten, die sich seit Jahren aktiv mit BDSM auseinandersetzen und Stammgäste im NoLimits sind

Die Gesellschaft diskutiert heute jene Fragen, die sich die BDSM-Community hat von Anfang an stellen musste, um überhaupt eine Chance auf gesellschaftliche Akzeptanz zu bekommen. Sind Erfahrungen von Macht und Gewalt in einer einvernehmlichen geschlechtlichen Beziehung erlaubt, wenn sie von beiden gewollt sind? Und wenn ja bis wann und ab wann nicht mehr? Wie lassen sich Schutzmechanismen einbauen? Und was, wenn es trotzdem nicht klappt? Diese und viele, viele weitere Fragen haben sich SMler seit den 60er Jahren stellen müssen.

Das No Limits hat die No Limits University gegründet, um sich genau diesen Fragen zu widmen. Gleichzeitig sollen konkrete, praktische Handlungsanleitungen für AnfängerInnen wie Fortgeschrittene in allen wesentlichen Bereichen sadomasochistischer Aktivitäten gegeben werden; abseits ideologischer Scheuklappen. Es steht der Spaß am Erkunden des eigenen Gehirnkinos und die individuelle Entfaltung der Kommiliton(innen) im Vordergrund.

An unserer Podiumsdiskussion können alle Personen teilnehmen, die sich mit diesem Themenkomplex in einer wissenschaftlichen und gesellschaftskritischen Sichtweise anhand einer abwechslungsreichen und kontroversen Diskussion auseinandersetzen möchten. Der Eintritt ist frei. Für den atmosphärisch ansprechenden Rahmen und die kulinarische Begleitung sorgt das angesagteste Lokal der Wiener BDSM-Szene.

Der genaue Termin wird noch über unseren Newsletter und in unserem Veranstaltungskalender bekannt gegeben.

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