Im No Limits sind die Veranstaltungen das Jahr über dicht gedrängt. Parties, Workshops und Themenabende gibt es Schlag auf Schlag. Nur im Juli und August machen wir eine Pause!

Eine Pause? Nein, wer die No Limits – Familie kennt weiß, dass so etwas nicht möglich ist. Ob des wunderbaren Wetters und des lauschigen Gartens in unserem Stammhotel – im Do Step Inn auf der Felberstraße 20, 3 Gehminuten vom Wiener Westbahnhof entfernt – haben wir uns zu einem beschwingten Grillabend getroffen.

Nachdem Grillen Männersache ist, die Fußball WM schon vorbei war und Kollegen und Freunde daher Zerstreuung mehr als nötig hatten, wurde entsprechende weibliche Bedienung eingeladen.

Ausgestattet aus dem reichhaltigen Fundus des No Limits und mit mahnenden Worten bedacht, die Herren der Schöpfung nicht durch Ungeschicklichkeiten oder Liederlichkeiten zu verstimmen, wurden die Damen ihrer Bestimmung zugeführt.

Es wurde als Aperitif eine geeiste Bohle serviert, während das Fleisch zu brutzeln begann.

Zum Glück hatten wir den Grillabend als reinen Männerabend konzipiert. Endlich kann Bier, Knoblauch und Zwiebel konsumiert werden ohne irgendwelche naseweißen Sprüche anhören zu müssen. Einstweilen wurde das Fleisch so wie wir es alle wollen.

„Aber bitte nachher Zähneputzen“, „Du weißt doch, du hast morgen einen wichtigen Geschäftstermin.“, „Kannst du nicht doch bitte einen Kaugummi verwenden“ oder ähnliche entbehrlichen Ratschläge waren gottlob nicht zu hören.

Stattdessen wurde beim Servieren ein hübscher Knicks gemacht und mit „Bitte, sehr gerne, Meister“ das Öffnen der nächsten Flasche kühlen Biers kommentiert. und „Danke, Meister“ wenn’s als Anerkennung einen Klaps am Po gegeben hat.

Um umfassende, wirksame und effiziente Korrekturen des Servierpersonals zu erleichtern, ist ein entsprechend unkomplizierter Zugang zu deren Erziehungsflächen unumgänglich.

Worauf trotz des lockeren Umgangs bei einer derart zwanglosen Party Wert zu legen war: die perfekte Adjustierung.

Natürlich versucht man es immer wieder im Guten ihr zu erklären, dass das Schürzchen nicht zu verrutschen hat, dass das Mascherl beim Halsband korrekt zu sitzen hat und das Häubchen genau ausgerichtet sein muss. Nichtsdestotrotz, wenn es Beschwerden von Seiten der Gäste gibt, hat man als guter Gastgeber darauf zu reagieren!

Wenn es ein Serviermädchen mit gütigen Worten nicht versteht, dann müssen leider schwerere pädagogische Geschütze aufgefahren werden.

Dabei zeigt sich, wie außerordentlich praktisch so ein Dienstmädchenoutfit ist, ganz nach dem Motto „übers Knie legen, leicht gemacht!“. Für etwas ‚nachdrücklichere‘ Lektionen in Sachen korrektes Benehmen war schnell mal der Gürtel aus dem Hosenbund herausgefischt oder die schweren Holz-Kochlöffel aus der Küche ausgeborgt. Hat den Zusatznutzen, dass sie am Tag nach der Party ihre Verfehlungen anhand der roten, blauen und grünen Flecken nochmal Revue passieren lassen kann.

Jedenfalls funktioniert nach einer entsprechenden Ermahnung dann auch das Abservieren der geleerten Flaschen in den befohlenen grazilen, flüssigen Bewegungen auch wesentlich besser. Auch wenn ein Kronenkorken unter den Tisch gelandet war reichte ein einfacher Fingerzeig und schon tauchte eines der Mädchen unter den Tisch zwischen die Beine der Männer hindurch – schön brav mit Hohlkreuz und den ausgebreiteten Fingern, um nach dem verlorenen Korken zu angeln!

„Ha! Das glänzt ja noch etwas, was ganz und gar nicht nach Korken aussieht!“ Aber natürlich soll auch das Servierpersonal etwas Spaß an unserm SM-Grillabend haben.

Nach solchen Leistungen durfte dann auch mal ein Glas mit den Gästen gehoben werden.

Es war ein durch und durch gelungener Abend. So traumhaft schöne Bilder -aufgenommen von der Parkbank aus, einen erfrischenden Cocktail schlürfend – werden wir noch lange im Gedächtnis behalten.

 

 

 

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